Basisausbildung für tiergestützte Intervention mit Hund.
Für Menschen, die ihren Hund verantwortungsvoll, fachlich und mit einem konsequenten Blick auf das Tierwohl in tiergestützten Settings einsetzen möchten.
Die Ausbildung verbindet Fachwissen, Hundeverhalten, Ethik, Sicherheit und praktische Umsetzung.
Der Hund ist kein Werkzeug – sondern ein fühlendes Lebewesen im Setting.
In der tiergestützten Arbeit kann der Hund eine wertvolle Brücke sein. Gleichzeitig trägt der Mensch die Verantwortung dafür, dass Einsätze fachlich geplant, sicher begleitet und für den Hund zumutbar bleiben.
In unserer Basisausbildung lernst du, deinen Hund realistisch einzuschätzen, Settings vorzubereiten, Tierwohl zu sichern und tiergestützte Arbeit reflektiert und verantwortungsvoll umzusetzen.
Verantwortung für alle Beteiligten.
- Hundeverhalten lesen und einschätzen
- Stress, Überforderung und Grenzen erkennen
- Tierwohl und Sicherheit im Setting sichern
- Hygiene, Risiko und Verantwortung mitdenken
- Menschen und Hunde fachlich begleiten
- Abbruch und Schutz als Kompetenz verstehen
Von der Grundlage zur sicheren Praxis.
Wissen, Beobachtung und praktische Umsetzung finden Schritt für Schritt zusammen.
Grundlagen schaffen
Was ist tiergestützte Intervention? Welche Voraussetzungen brauchen Mensch, Hund, Klient:innen und Setting?
Hund lesen
Körpersprache, Stress, Kooperation, Pausen, Grenzen und Abbruchkriterien sicher erkennen.
Setting planen
Hygiene, Risiko, Zielsetzung, Rolle des Hundes, Sicherheit und Durchführung strukturiert vorbereiten.
Praxis sichern
Einsätze reflektieren, Tierwohl prüfen, dokumentieren und die Qualität kontinuierlich weiterentwickeln.
Wichtige Themen der Basisausbildung.
Die Inhalte verbinden fachliche Grundlagen, Hundeverhalten, Ethik, Sicherheit und praktische Umsetzung.
Grundlagen TGI
Begriffe, Wirkbereiche, Beziehungsdreieck, Interaktionstriangel, Rollenklärung und fachliche Einordnung.
Hundeverhalten
Körpersprache, Stresszeichen, 4F, Beschwichtigung, Erregung, Kooperationssignale und Pausenmanagement.
Tierwohl und Ethik
Der Hund darf Nein sagen. Grenzen, Schutz, Freiwilligkeit, Zumutbarkeit und Verantwortung stehen im Mittelpunkt.
Hygiene und Gesundheit
Hygieneplan, Zoonosen, Pflege, Impfungen, Parasitenprophylaxe und Gesundheitsmanagement.
Risikomanagement
Risiken erkennen, Settings vorbereiten, Abbruchkriterien definieren und Sicherheit für alle Beteiligten schaffen.
Praxis und Reflexion
Beobachtung, Videoanalyse, Fallarbeit, Dokumentation, Qualitätssicherung und Transfer in den eigenen Einsatzbereich.
TGI-Basisausbildung 2026/2027.
Die Ausbildung verbindet gemeinsame Präsenztage mit Lernmaterialien, Hausaufgaben, Tests und Praxistransfer.
Für Menschen, die mit Hund tiergestützt arbeiten möchten.
Die Basisausbildung richtet sich an Menschen aus pädagogischen, sozialen, therapeutischen, pflegerischen oder vergleichbaren Arbeitsfeldern, die ihren Hund fachlich sinnvoll und verantwortungsvoll einbinden möchten.
- Pädagogik und Bildung
- Soziale Arbeit und Begleitung
- Therapeutische Arbeitsfelder
- Pflege und Betreuung
- Weitere geeignete berufliche Settings
Entscheidend ist das gesamte Mensch-Hund-Team.
Geeignet ist nicht einfach nur der Hund. Entscheidend ist das Zusammenspiel aus Mensch, Hund, Zielgruppe, Einsatzbereich und Rahmenbedingungen.
- Geeigneter beruflicher oder ehrenamtlicher Einsatzbereich
- Grundsätzliche Eignung des Mensch-Hund-Teams
- Bereitschaft zur ehrlichen Selbstreflexion
- Verantwortungsvoller Blick auf Belastung und Tierwohl
- Teilnahme am Bewerbungs- und Einschätzungsverfahren
Transparenter Hinweis zum ESAAT-Status
Die TGI-Basisausbildung befindet sich aktuell im ESAAT-Akkreditierungsverfahren. Das Verfahren ist derzeit noch nicht abgeschlossen. Eine abgeschlossene ESAAT-Akkreditierung liegt aktuell noch nicht vor.
Der Einstieg läuft über Bewerbung und persönliche Einschätzung.
Damit Ausbildungsziel, Mensch, Hund und Setting zusammenpassen, arbeiten wir mit einer Bewerbung und einer Einschätzung des Mensch-Hund-Teams.
Schreib bitte kurz, wer du bist, in welchem Bereich du arbeitest, mit welchem Hund du teilnehmen möchtest und wie du tiergestützte Arbeit künftig einsetzen willst.
- Kurze Vorstellung deiner Person
- Dein beruflicher oder ehrenamtlicher Bereich
- Informationen zu deinem Hund
- Geplanter Einsatzbereich
- Deine Motivation für die Ausbildung
Die E-Mail-Adresse kann angeklickt oder einfach kopiert werden.
Tiergestützte Arbeit beginnt mit Verantwortung.
Du möchtest deinen Hund fachlich, sicher und mit einem klaren Blick auf sein Wohlergehen in deine Arbeit einbinden? Dann schick deine Bewerbung mit einer kurzen Vorstellung direkt an Brigitte.
brigitte@lechpfoten.de